BLOG - RUND UM DAS THEMA "NACHHALTIGKEIT"

Investieren statt Spenden

December 7, 2015

 

„Investieren statt Spenden“ ist ein Trend, der schon vor vielen Jahren in den USA begann und sich zunehmend auch in Europa durchsetzt. Ethische Investoren vergeben keine Almosen, sondern treffen professionelle Anlageentscheidungen.

Sie legen dabei sowohl Wert auf Rendite als auch auf den gesellschaftlichen Nutzen.

Wer nicht unternehmerisch denkt, zementiert falsche Strukturen und schafft falsche Anreizsysteme.

 

Beispiel Wasser:

Dem "Weltwasserbericht" der WHO zufolge, müssen mehr als eine Milliarde Menschen verschmutztes Wasser  trinken und fast die Hälfte der Weltbevölkerung lebt ohne sanitäre Einrichtungen. Konkret bedeutet dies, dass mehr als eine Milliarde Menschen ihr Trinkwasser aus verschmutzten Quellen, Brunnen, Teichen oder Flüssen beziehen.

Die Folge ist, dass jedes Jahr etwa 1,8 Millionen Menschen an Durchfallerkrankungen sterben. Die meisten davon sind Kinder unter fünf Jahren. Durch verkeimtes Wasser verursachte Krankheiten töten mehr Kinder als Krankheiten wie Malaria, Masern und AIDS zusammen. Sauberes Trinkwasser ist lebens-notwendig.

Damit verkeimtes Wasser ohne gesundheitliche Folgen getrunken oder verarbeitet werden kann, muss es desinfiziert werden. In vielen Ländern sind die Desinfektionsmethoden der öffentlichen Versorger jedoch-wenn überhaupt existent – nicht wirksam genug, veraltet oder sogar gefährlich. Denn weltweit wird Wasser bis heute überwiegend durch das Giftgas Chlor desinfiziert.

Gerade in Schwellenländern geht es jedoch nicht in erster Linie darum, bestehende Wasserinfrastruktur zu modernisieren und veraltete Technologien zu ersetzen, sondern es wird häufig erstmals eine funktionierende Wasserinfrastruktur aufgebaut. Dies reicht von neuen Leitungsnetzen in ländlichen Gebieten bis zu bspw. Erstausrüstungen von Wasserwerken mit einer effektiven und sicheren Wasserdesinfektion, letzteres mit der Folge, dass Wasser aus bestehenden Wasserwerken häufig erstmals-und ohne zusätzliches energieintensives Abkochen-trinkbar gemacht wird.

Der Investitionsbedarf in die Wasserinfrastruktur weltweit ist immens und mit staatlichen Mitteln alleine nicht zu bewerkstelligen. Ergo: Spenden müssen her…oder vielleicht doch eher Investitionen statt Spenden?

Eine Möglichkeit sinnvollen und rentablen Investierens bietet Grasshopper Investments aus Frankfurt: Der Anspruch von Grasshopper Investments ist es, durch ethische Investments Strukturen zu fördern, die gesellschaftlichen Probleme unternehmerisch lösen und zugleich die richtigen Anreizsysteme für eine volkswirtschaftlich nachhaltige Entwicklung schaffen.

Grasshopper richtet sich dabei an professionelle Investoren genauso wie an Privatanleger: mit dem aktuellen „Direktinvestment Wasser Nr. 2“ z.B. können private Anleger ab 10.000 Euro Anteile an Wasseraufbereitungs-Containern erwerben, die z.B. in Indien zum Einsatz kommen und Einnahmen von 5% p.a. generieren.(Infos dazu im Menu Grasshopper auf dieser Seite)

Die Gründerin von Grasshopper, Frau Mareen Schneider, ist aktuell wieder in Indien unterwegs und referiert beim Kongress MUMBAI INDO GERMAN ALLIANCE FOR WATER EFFICIENCY (IGAWE) über Ihr Engagement.https://www.facebook.com/GrasshopperInvestments

Bildquelle und Texte aus: Infobroschüre Grasshopper Investments

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